Die Schiffsmärkte befinden sich derzeit aufgrund der weltweit anhaltend angespannten Wirtschaftslage in einer Krise. Durch das Wegbrechen von Ladungsvolumen insbesondere im 1. Halbjahr 2009 und die gleichzeitige Zunahme des Angebots an Tonnage, also Schiffsladekapazität, sind die Charterraten deutlich gesunken. Erfahrene Marktteilnehmer wissen jedoch, dass die Schifffahrt seit jeher starken Marktschwankungen unterworfen ist. Und gerade volatile Märkte, die regelmäßig Schwankungen unterliegen, bieten Investoren, die zum richtigen Zeitpunkt einsteigen, ein interessantes Chancenpotenzial.
Jetzt ist so ein Zeitpunkt. Die Charterraten und Preise für Containerschiffe sind auf ein langjähriges Tief gefallen. Die Marktbereinigung ist in vollem Gange. Durch die Verschrottung älterer Einheiten, die Stornierung von Bauaufträgen und die Verschiebung von Schiffsablieferungen sind in den letzten Monaten die Grundlagen für eine Trendumkehr geschaffen worden.
Die Chancen für einen Aufschwung stehen gut. Zwischen November 2009 und Februar 2010 hat sich aufgrund des wieder anziehenden Containerumschlags der Anteil der beschäftigungslos aufliegenden Schiffe bereits von zwölf Prozent auf neun Prozent der Gesamtflotte verringert. In einem besonderen Fokus sind dabei die Schiffe der Handy-Klassse (1.000 TEU bis 2.000 TEU). Hier steht einem beschleunigten Mengenwachstum in den nächsten Jahren eine ausgewogene Alters- bzw. Orderstruktur gegenüber, so dass ein Ausgleich von Angebot und Nachfrage nach Tonnage in diesem Segment am schnellsten zu erwarten ist.
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