Glossar

Von "A" wie "Abgeltungsteuer" bis "Z" wie "Zinsswap": Die wichtigsten Fachbegriffe rund um unsere Produkte kurz erklärt.
Abgeltungsteuer
Die Abgeltungsteuer ist eine Quellensteuer auf Kapitaleinkünfte. Die Steuer wird dabei mit einem feststehenden Steuersatz erhoben, der unabhängig vom persönlichen Einkommensteuersatz des Gläubigers ist. Damit wird die Besteuerung der Kapitalerträge grundsätzlich abgegolten, was den wesentlichen Unterschied zu einer Kapitalertragsteuer ohne Abgeltungswirkung darstellt.
Abschreibung
Wertverzehr eines Wirtschaftsgutes, wie es nach (steuer-)gesetzlichen Vorschriften berechnet werden darf. Abschreibungen vermindern das zu versteuernde Einkommen und senken dadurch die Steuerlast, ohne dass damit Ausgaben verbunden sind, da die Abschreibung lediglich buchtechnisch erfolgt.
AfA (Absetzung für Abnutzung)
Als Absetzung für Abnutzungen (kurz AfA; handelsrechtlicg Abschreibungen) wird die steuerrechtlich zu ermittelnde Wertminderung von Anlagevermögen bezeichnet.
Agio
Eine Gebühr, die der Anleger beim Erwerb von Fondsanteilen zahlt. Sie dient zur Deckung der Kosten, die beim Absatz von Fondsanteilen entstehen.
All-Gefahren-Sachversicherung
Alle Schäden gelten als versichert, die im Versicherungsvertrag nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.
Andienungsrecht
Unwiderrufliches Recht des Anlegers, eine vorher bestimmte Sache oder ein bestimmtes Recht (zum Beispiel Fondsanteil) zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt und einem vorher definierten Preis an einen feststehenden Vertragspartner verkaufen zu können. Eine Verpflichtung zurAusübung des Rechts besteht jedoch nicht.
Anlegerschutzverbesserungsgesetz
Das Anlegerschutzverbesserungsgesetz (AnSVG) zielt darauf ab, den Schutz eines Kapitalanlegers im Bereich der Informationen über den Kapitalmarkt und vor unzulässigen Marktpraktiken zu steigern.
Annuität
(lat. annus = Jahr)
Der Betrag, der für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich vom Schuldner zu zahlen ist. Man unterscheidet die konstante und variable Annuität. Die konstante Annuität bleibt im Zeitablauf gleich. Sie ist mit sinkenden Zinsen und wachsendem Tilgungsanteil verbunden, weil durch fortlaufende Tilgung die Zinslast abnimmt. Bei der variablen Annuität bleibt der Tilgungsbetrag bei jeder Zahlung unverändert, sodass die Annuität im Zeitablauf durch die geringer werdende Zinslast sinkt.
Ausschüttung
Die vorhandenen Liquiditätsüberschüsse, d. h. die Überschüsse der Einnahmen über die Ausgaben ,werden regelmäßig an die Gesellschafter im Verhältnis zu ihrer Kommanditeinlage ausgeschüttet. Die Ausschüttung ist zu unterscheiden vom Gewinn oder Jahresertrag des Fonds: Dieser kann höher oder niedriger sein als die Ausschüttung.
 
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